SV Aasen e.V. 1928 


Vereinschronik-Über 80 Jahre Vereinsgeschichte

Die Gründung und die Folgejahre

Zur Zeit der Gründung und in den vorangegangen Jahren wurde überwiegend in den Städten Fußball gespielt. Beispiele dafür sind vor allem Villingen und Singen. Sie stellten damals die größten Fußballvereine der näheren Umgebung. Erst in den späten 20er Jahren erreichte die Begeisterung für Fußball auch die Dörfer. Am 28. Mai 1928 ist die Gründung einer DJK(damals der offizielle Name des Vereins) durch Pfarrer Kaltenbach datiert. In den folgenden Jahren begannen die Wettspiele, die Gegner waren unter anderem Schwenningen, Furtwangen und Donaueschingen. Der sportliche Erfolg blieb zunächst aus. Doch auch mit Niederlagen wusste man umzugehen und gab die Hoffnung nicht auf. Bald stellte sich auch der erste Erfolg des noch jungen Vereins ein. Der vorläufige Höhepunkt war 1934 , vor der zwangsweisen Auflösung durch das NS Regime, als man die spielstärkste Mannschaft im Umkreis stellte.  Im Sommer 1934 wurden alle Organisationen reichsweit auf gelöst, so auch die DJK Aasen.

 

Die Wiedergründung nach dem Krieg und die Jahre bis 2009

 Nachdem in den Kriegsjahren der Spielbetrieb praktisch ruhte, kam der Fußballsport nach 1945 nur langsam wieder in Schwung.  Auf Initiative von Arthur Schwarber wurde am 3. September 1949 eine Versammlung in das Gasthaus zum Ochsen einberufen und mit ihm auch die Wiedergründung , des fortlaufend unter SV Aasen auftretenden Vereins,besiegelt . Dort wurde Anton Käfer zum 1. Vorsitzenden gewählt. In diesem Jahr wurden gleich zwei Mannschaften gemeldet. 
In den folgenden Jahren spielte man in der neu gegründeten südbadischen Oberklasse gegen Vereine aus der näheren Umgebung. In den Jahren nach der Gründung durchlebte der Verein Höhen und Tiefen. Sportlicher  Erfolg sollte sich jedoch erst später einstellen. 1958 erreichte die Anzahl der Mitglieder ihren vorläufigen Höchststand mit 126 Mitgliedern.
Im Jahr 1963 konnte der erste größere  Vereinserfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte gefeiert werden. Die erste Mannschaft errang in diesem Jahr die Meisterschaft in der  B-Klasse. Ebenfalls 1963 wurde mit dem Bau des ersten eigenen Vereinsheims begonnen. Nach drei Jahr Bauzeit wurde das Vereinsheim fertiggestellt, wobei sich die Baumaßnahmen aufgrund von finanziellen Problemen immer wieder hinauszog.. 

Das Jahr 1968 gilt bis dahin als erfolgreichstes Jahr in der Vereinsgeschichte. Der langersehnte Aufstieg in die A-Klasse wurde durch den Gewinn der Schwarzwaldmeisterschaft besiegelt, an dem man in den Vorjahren durch Niederlagen in den Aufstiegsspielen gescheitert war. In den darauffolgenden Jahren hatte man keine Probleme die Klasse zu halten und belegte stets Tabellenplätze im oberen Mittelfeld.
In den Jahren um die 1970er wurde verstärkt damit begonnen die Jugendabteilung des SV Aasen aufzubauen und zu fördern. Erster Erfolg war dabei der Aufstieg der A-Jugend in die Bezirksstaffel, 1982. 
Im darauffolgenden Jahr, 1983, stieg man zum Bedauern aller in die unterste Spielklasse ab. 

Im Jahr 1989 konnte dann endlich wieder ein sportlicher Erfolg verzeichnet werden. Durch die damit verbundene Meisterschaft in der Kreisliga B stieg man erneut in die Kreisliga A auf. Im selben Jahr wurde auch die Freizeitabteilung des SV Aasen gegründet. Sie beinhaltete unteranderem: Damengymnastik, Kinderturnen sowie eine Männergruppe. Im Jahr 1991 konnte die Reservemannschaft des SV Aasen die Staffelmeisterschaft gewinnen und stieg somit in die Kreisliga A auf. In den kommenden Jahren sollte sich zunehmend sportlicher Erfolg einstellen. 

Den Anfang machte dabei 1993 die Meisterschaft der Ersten Mannschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga. Im Folgejahr beendete man die Saison auf einem soliden 9. Platz, um im Jahr darauf den vorläufig größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte zu feiern. Im Jahr 1995 stieg man mit dem damaligen Trainer Roland Held aus der Bezirksstaffel in die Landesliga auf.Großen Anteil am Aufstieg hatte vor allem Michael Schwab, der mit 21 Toren Torschützenkönig wurde. Die Euphorie hielt jedoch nicht lange an, nachdem man 1997 aus der Landesliga in die Bezirksliga abstieg. 
Unerwartet errang man im Jahr 2000 dann die Vize-Meisterschaft in der Bezirksliga und qualifizierte sich somit für die Aufstiegsspiele zur Landesliga. In einem fulminanten Aufstiegsspiel mit 880 Zuschauern, gewann man das Rückspiel sensationell mit 2:1 durch Tore von Stefan Maus, nachdem man im Hinspiel nur ein Remis errungen hatte.  In den vier darauffolgenden Jahren konnte man die Klasse mit guten Ergebnissen halten. Die beste Platzierung erzielte man dabei im Jahr 2002. Mit einem sensationellen 7. Platz  und einem Torverhältnis von 41:42 übertraf man die Erwartungen aller. Im Jahr 2004 stieg man dennoch aus der Landesliga ab, um zwei Jahre darauf auch aus der Bezirksliga abzusteigen. Seither spielt man in der Kreisliga A, so auch in der aktuellen Saison 08/09.